Was wird im Förderlehrgang gemacht?
Arbeiten in den Werkstätten:
In der Orientierungsphase lernen die Jugendlichen in kleinen Arbeitsgruppen von 6-9 Teilnehmern unter Anleitung eines Meisters die verschiedenen Berufsfelder kennen (Dauer ca. 3-4 Wochen). Bei überschaubaren, interessanten Tätigkeiten können erste handwerkliche Arbeitsabläufe erprobt und attraktive Werkstücke erstellt werden. Durch die dabei erzielten Erfolge wird die Motivation für eine spätere Berufsausbildung bzw. Arbeitnehmertätigkeit geschaffen. In der anschließenden Vertiefungsphase werden die Leistungsanforderungen allmählich gesteigert und grundlegende berufliche Kenntnisse und handwerkliche Fertigkeiten in einem Berufsfeld eigener Wahl vertieft (Dauer 6-18 Monate). Dabei werden Arbeitstechniken erlernt und geübt sowie realistische Arbeitsaufträge ausgeführt (Projektarbeiten).
Betriebspraktikum:
Zeitpunkt, Dauer und Anzahl der Praktika werden in jedem Einzelfall festgelegt. Die Jugendlichen sollen sich dabei in Betrieben (am Heimatwohnort oder in der Region Elsenfeld-Himmelthal) erstmals unter realen Bedingungen bewähren.
Schulisches Lernen:
Die Jugendlichen erhalten durch Lehrkräfte in Himmelthal ohne Notendruck motivierenden Stütz- und Förderunterricht in kleinen Gruppen in den Fächern Deutsch und Mathematik. Bedarfsorientiert wird auch besonderer, teilnehmerbezogener Einzelunterricht angeboten. Abhängig vom schulischen Kenntnisstand kann auch am Unterricht zur Erlangung des Hauptschulabschlusses teilgenommen werden (Fächer sind: Deutsch, Mathematik, Sozialkunde, Biologie und Arbeitslehre).

Einmal wöchentlich fahren die Teilnehmer gemeinsam mit dem Bus nach Aschaffenburg und besuchen dort die Berufsschule zur individuellen Lernförderung.